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RDKS

Das Reifendruckkontrollsystem (RDKS, englisch TPMS – Tyre Pressure Monitoring System) ist ein Satz von Sensoren an den Ventilen oder im Reifeninneren, der laufend zwei Parameter überwacht: den Luftdruck und die Temperatur des Reifens bzw. der Luft im Reifen. Im Schwerlastverkehr erkennt es schleichenden Druckverlust und Überhitzung früh, bevor daraus eine Panne auf der Strecke wird.

Wie funktioniert ein RDKS / TPMS?

Jeder Sensor misst Druck und Temperatur an seinem Rad und meldet die Werte kontinuierlich. Jeder Sensor trägt eine eindeutige ID, die einem bestimmten Rad und Fahrzeug zugeordnet ist, und das hält die Servicedokumentation bei Sensortausch, Radservice oder Reifenrotation in Ordnung. Die Daten zeigen Probleme an, die sonst erst auffallen würden, wenn das Fahrzeug bereits auf der Strecke steht.

Warum ist der richtige Reifendruck im Schwerlastverkehr wichtig?

Schon 1 bar unter dem Sollwert erhöht den Rollwiderstand und damit den Kraftstoffverbrauch. Bei einer großen Flotte ist das ein messbarer Kostenfaktor pro Monat. Falscher Druck beschleunigt zudem den ungleichmäßigen Profilverschleiß, verkürzt die Lebensdauer des Reifensatzes und erzwingt einen früheren Austausch. Ein plötzlicher Temperaturanstieg kann einen bevorstehenden Reifenschaden oder ein Bremsenproblem wie einen festsitzenden Bremssattel signalisieren. Dann zählt die schnelle Reaktion.

Was leistet die Fernüberwachung gegenüber der Warnleuchte?

Die Warnleuchte im Cockpit informiert nur die fahrende Person, und unter Termindruck wird die Warnung ignoriert oder aufgeschoben. Ist das RDKS in eine Flottenplattform wie die frameLOGIC Reifendrucküberwachung integriert, sind die Messwerte aus der Ferne in Echtzeit sichtbar. Ein langsamer Druckverlust, eine sprunghafte Parameteränderung oder ein gefährlicher Temperaturanstieg löst einen Alarm im Managementpanel aus. Der Disponent kann das Fahrzeug frühzeitig in den Service schicken und Panne, Abschleppen oder Lieferverzug vermeiden.

Welche Vorteile bringt ein RDKS in der Lkw-Flotte?

  • Geringeres Risiko von Reifenschäden und weniger ungeplante Standzeiten
  • Niedrigerer Kraftstoffverbrauch
  • Längere Reifenlebensdauer
  • Bessere Planung von Service und Reifenwechsel
  • Mehr Sicherheit für Fahrende, Fahrzeug und Ladung
  • Bessere Kontrolle der TCO (Total Cost of Ownership)

Häufig gestellte Fragen

Misst ein RDKS nur den Druck?

Nein. Moderne Systeme überwachen auch die Erwärmung des Reifens bzw. die Lufttemperatur im Reifen und helfen so, ein sich anbahnendes Versagen zu erkennen, bevor es eintritt.

Kann der Disponent RDKS-Daten aus der Ferne sehen?

Ja, wenn das RDKS in eine Flottenmanagement-Plattform integriert ist. Die Reifenwerte der gesamten Flotte erscheinen dann in einem Managementpanel, ohne dass jedes Rad einzeln geprüft werden muss.

Wie liest man die ID eines RDKS-Sensors aus?

Jeder Sensor hat eine eindeutige Kennung, die einem bestimmten Rad und Fahrzeug zugeordnet ist. Bei Sensortausch oder Reifenrotation zeigt die ID, welches Element Aufmerksamkeit braucht, und hält die Servicehistorie der Reifen in der gesamten Flotte in Ordnung.

Senkt ein RDKS die Flottenkosten?

Ja. Korrekt gehaltener Druck und überwachte Temperatur begrenzen den Mehrverbrauch an Kraftstoff, den beschleunigten Reifenverschleiß und das Risiko teurer Pannen auf der Strecke. Das senkt die Gesamtbetriebskosten (TCO) der Flotte.

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