Tourenplanung ohne Leerkilometer.
Die Tourenplanung in frameLOGIC läuft auf einer interaktiven Zeitachse: Aufträge und ihr aktueller Status erscheinen als Diagramme, werden zu Touren verbunden und per Drag-and-drop mit Fahrzeug, Auflieger und Besatzung verknüpft. Disponenten sehen, welche Touren noch zu besetzen sind, finden Fahrzeuge für Rückladungen und steuern Subunternehmer-Aufträge in derselben Ansicht.
ETA, die Lenkzeiten respektiert und nicht nur die Karte.
Im Schwerverkehr hängt eine Ankunftsprognose nicht nur von Distanz und Verkehr ab. frameLOGIC berücksichtigt Lenk- und Ruhezeiten, Tanken, Be- und Entladung, Zollabfertigung und weitere operative Stopps. Vor der Abfahrt prüft das System, ob die Tour im zugesagten Zeitfenster machbar ist, berechnet eine dynamische ETD und plant die erforderlichen Pausen. Während der Durchführung fließen Live-Position, verbleibende Lenkzeit und aktuelle Verkehrslage in die Prognose ein. Die Disposition gleicht Zeitplan und tatsächlichen Verlauf ab, nennt Kunden auch bei mehreren Stopps eine verlässliche Entladezeit und erhält Hinweise auf Abweichungen. Nach einem Wechsel von Fahrzeug oder Fahrpersonal wird die ETA ab der Ladungsübernahme neu berechnet.
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Werkzeuge für die tägliche Disposition
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KI-AutoPlanner
Bewertet alle Kombinationen aus Fahrzeug und Tour gleichzeitig und analysiert Zehntausende Anfahrtsvarianten. Das Ergebnis ist ein Vorschlag. In die Umsetzung geht er erst, wenn die Disposition ihn freigibt.
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Drei Optimierungsmodelle
Planung nach höchstem Gewinn (Betrag), höchster Marge (% der Fracht) oder kürzester Distanz. Das Modell wird pro Planungslauf gewählt.
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Fünf Planungsmodi
Die Szenarien „Alle mit allen“, „zurück zum Standort“, „Flotte verlagern“, „Fahrzeug finden“ und „wichtigster Kunde“ decken typische Aufgaben der Disposition ab.
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Vollständiges Kostenbild
Anfahrtsdistanz und -kosten, Maut, Zusatzprozeduren und Gemeinkosten fließen in jede Kalkulation ein, mit Finanzprognose pro Tour und gesamt.
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Rückladungssuche
Fahrzeuge nach Verfügbarkeit, Endort der laufenden Arbeit und Termin filtern, Rückladungen zuordnen und Leerfahrten reduzieren.
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Änderungen unterwegs
Wechsel von Fahrzeug, Auflieger und Fahrenden, Auflieger- und Ladungsdepots, mit Belegungskontrolle der Ressourcen bei jeder Änderung.
Ein Plan, der sich selbst überwacht, sobald die Tour läuft.
Die freigegebene Tour erreicht das Fahrerterminal samt Lkw-Navigation und POI-Punkten. Ab diesem Moment vergleicht das System den tatsächlichen Verlauf mit dem Plan: Eine Abweichung vom zugewiesenen Korridor löst einen Alarm aus, und bei einem verzögerungsgefährdeten Korridor schlägt es Alternativen vor, bevor die Verzögerung eintritt. Status zu Beladung, Entladung und Standzeiten aus der Kabine fließen zurück in die Prognose, sodass der Kunde eine Ankunftszeit erhält, die der Realität folgt, und nicht eine Zusage vom Zeitpunkt der Disposition. Über denselben Kanal kommen Dokumentfotos und digitale Liefernachweise, und Ausnahmen wie Fahrzeugwechsel, Teamfahrt oder Schadenmeldung werden ohne Anruf in der Disposition abgewickelt.

So sieht es im System aus
Routenplan auf der Karte: Reihenfolge der Stopps, Pausen und Kostenaufstellung der Fahrt.
Häufige Fragen
- 01
Wie funktioniert dynamische Tourenplanung in der Logistik während der Durchführung?
Laufende Touren bleiben auf der Zeitachse editierbar: Disponenten fügen weitere Aufträge hinzu, steuern An- und Rückfahrten und erfassen Wechsel von Fahrzeug, Auflieger oder Fahrpersonal. Das System kontrolliert die Ressourcenbelegung bei jeder Änderung und warnt, wenn ein Auftraggeber sein Kreditlimit überschreitet oder Dokumente eines Frachtführers ablaufen.
- 02
Was optimiert eine Tourenplanung Software mit KI-AutoPlanner?
Der AutoPlanner schlägt die Zuordnung von Fahrzeugen zu Ladungen vor und betrachtet dabei alle Fahrzeuge und alle Touren gleichzeitig. Die Entscheidung bleibt bei der Disposition, die das Ergebnis freigibt. Er berücksichtigt Anfahrtskosten und -distanz, Maut, Zusatzprozeduren und Gemeinkosten, prüft, ob die Abholung innerhalb der Lenkzeit der fahrenden Person machbar ist, und prognostiziert das Finanzergebnis des Gesamtplans und jeder Tour, sodass Touren mit geringem Ertrag sich vor der Disposition verwerfen lassen.
- 03
Was bedeutet ETA im Straßengüterverkehr?
ETA (Estimated Time of Arrival) ist die prognostizierte Ankunftszeit. Im Lkw-Verkehr verbindet sie die Route mit Lenk- und Ruhezeiten, operativen Stopps wie Tanken, Beladung oder Zoll sowie der aktuellen Verkehrslage. frameLOGIC aktualisiert die Prognose anhand von Fahrzeugposition und Restlenkzeit, unterstützt Teamfahrten und berechnet die ETA nach einer Übergabe der Ladung an anderes Fahrpersonal neu.
- 04
Was passiert, wenn eine Tour in Verzug gerät?
Das System wartet nicht auf den Anruf der fahrenden Person. Eine Abweichung vom zugewiesenen Tourenkorridor löst einen Alarm in der Plattform und in der App aus, und bei einem verzögerungsgefährdeten Korridor schlägt es Alternativen vor. Parallel wird die ETA neu berechnet, sodass die Disposition die neue Ankunftszeit sieht und den Kunden informieren kann, bevor dieser fragt. Hinweise auf erforderliche Pausen und Lenkzeitgrenzen (EU 561/2006) sorgen dabei dafür, dass das Aufholen von Zeit nicht auf Kosten der Regelkonformität geht.
- 05
Lassen sich Subunternehmer-Aufträge im Modul steuern?
Ja. Speditionstouren werden neben der eigenen Flotte definiert und verfolgt: Die Zeitachse zeigt den Fortschritt der Subunternehmer, Transportauftragsdokumente werden direkt aus dem System gedruckt, und Abrechnungen mit dem Frachtführer sind je Auftrag hinterlegt.